Pangasius

Pangasius ist ein hochwertiges Aquakulturprodukt, dessen Vorteile in seiner hohen sensorischen Qualität, guten Verfügbarkeit und einem attraktiven Preis liegen. Als Aquakulturprodukt stellt er eine gute Alternative zu den von der Überfischung bedrohten Wildfischbeständen dar. Insbesondere auch deshalb, weil Pangasius als Vegetarier nur geringste Zusätze an Fischmehl oder Fischöl benötigt und nach 6 Monaten seine Schlachtreife erreicht.
Trotz all der aufgezeigten Vorteile wurde am 09.03. in der Sendung ARD „exclusiv“ ein Beitrag von Michael Höft und Christian Jentzsch ausgestrahlt, der auf Missstände in der Pangasiusindustrie hinweist. Im Folgenden eine kurze Stellungnahme zu den wesentlichen Kritikpunkten.
Generell ist anzumerken, dass Copack ausschließlich mit vietnamesischen Herstellern zusammenarbeitet, die einen hohen Qualitätsstandard für die Aufzucht und die Verarbeitung des Pangasius sicherstellen können. Diese vertraglich vereinbarten Anforderungen prüfen wir durch regelmäßige Kontrollen von externen Dritten, dem akkreditierten Labor der Société Générale de Surveillance Holding (SGS) in Vietnam, sowie durch regelmäßige Audits bei unseren Produktionspartnern durch Mitarbeiter der FRoSTA AG-Qualitätssicherung. Keine der im ARD-Beitrag kritisierten Fischfarmen ist COPACK-Lieferant.
These des Beitrags:
Einleitung von chemisch belasteten Abwässern in den Mekong und unerlaubter Einsatz von Antibiotika
COPACK Stellungnahme:
Alle Farmen unseres Partners in Vietnam sind nach dem AquaGap und Global Gap Standard zertifiziert. Beide Standards beinhalten die hier anzuwendenden, relevanten Nachhaltigkeitsthemen, wie Tiergesundheit, Wassermanagement und Umweltaspekte.
Untersuchungen durch die vietnamesischen Veterinärbehörden vor der Verschiffung u.a. auf verbotene Tierarzneimittel und strenge Kontrollen bei der Einfuhr in die EU durch die Grenz-Veterinäre, stellen zusätzlich zu unseren Eigenkontrollen sicher, dass keine unerlaubten Tierarzneimittel zum Einsatz kommen.
Beim Wareneingang in unseren Werken werden alle Waren im Rahmen unseres auf einer Risikoanalyse basierenden Monitoringplans beprobt und durch akkreditierte externe Labore auf Rückstände analysiert. Zu jeder Warenanlieferung führen wir umfangreiche eigene Prüfungen durch, um uns ein Bild von der angelieferten Qualität zu machen.
These des Beitrags:
Aquakultur auf engstem Raum / Fische werden gemästet
COPACK Stellungnahme:
Ausschließlich Aquakultur in Pond-Systemen, kann ein optimales Wassermanagement durch Kontrolle des Frisch- und Abwassers garantieren. Eine Fütterung der Tiere muss bei dieser Art der Tierhaltung erfolgen, da eine ausreichende Nährstoffaufnahme sonst nicht gewährleistet werden kann. Übermäßiger Einsatz von Futter ist unzweckmäßig, da er zu erhöhten Kosten und zu schlechter Wasserqualität führt. Ebenso unzweckmäßig ist eine überhöhte Besatzdichte in den Ponds, da dies zu einem Anstieg von Krankheiten und einer erhöhten Mortalitätsrate führt.
These des Beitrags:
Einsatz von Wildfang-Fisch für Pangasius Futter
COPACK Stellungnahme:
Das von unserem Lieferanten eingesetzte Fischmehl wird zum überwiegenden Teil aus Trimmabfällen der Fischindustrie gewonnen. Weil Pangasius als Vegetarier nur geringste Zusätze an Fischmehl oder Fischöl benötigt und nach 6 Monaten seine Schlachtreife erreicht, ist der Anteil an eingesetztem Fisch zu erzeugtem Pangasius (Indikator: FFER = Fish Feed Equivalance Ratio) vergleichsweise gering.
These des Beitrags:
Transport bis zu 24h
COPACK Stellungnahme:
Alle Farmen, die Fisch für die von Copack hergestellten Pangasiusprodukte liefern, liegen in - auf dem Wasserweg - leicht erreichbarer Entfernung zum Produktionsstandort. Die Tiere werden in offenen Netzbodenbooten über den Mekong transportiert. Ein länger andauernder Transport wäre für die Filetqualität wenig zweckmäßig.
These des Beitrags:
Anreicherung mit Phosphaten
COPACK Stellungnahme:
Zusätze von Fremdwasser mit Hilfe von wasserbindenden Zusatzstoffen, wie Phosphate oder Natriumcitrat finden nach wie vor in der Fischindustrie ihren Einsatz. Diese chemische Methode, mit Zusatz von Wasser den Produktpreis zu senken, findet häufig Anwendung und ist auch in deutschen Verbrauchermärkten zu finden. Der Einsatz dieser Zusatzstoffe ist innerhalb der EU klar geregelt: es muss eine ausreichende Kenntlichmachung dieser Stoffe auf dem Etikett erfolgen. Copack Pangasius ist generell frei von wasserbindenden Zusatzstoffen.
These des Beitrags:
Einziger Lichtblick: BIO
COPACK Stellungnahme:
Nicht nur die Panagsius Bio Farm arbeitet nach nachhaltigen Gesichtpunkten, auch Farmen die sich nach den bestehenden Standards AquaGAP und Global Gap haben zertifizieren lassen, erfüllen die Kriterien der Nachhaltigkeit.
Der durch den WWF initiierte und über den Aquaculture Dialog ins Leben gerufene ASC (Aquaculture Stewardship Council) wird der neue Benchmark im Bereich der Aquakultur Standards werden. Der ab Mitte diesen Jahres verfügbare Standard definiert wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt, soziale Kriterien etc. und wird damit das Gegenstück zum MSC (Wildfang) für Aquakultur Produkte. Unser Partner in Vietnam wird mit seinen Farmen einer der ersten Betriebe sein, die ASC-zertifizierten Pangasius anbietet.
Bremerhaven, den 10. März 2011
Trotz all der aufgezeigten Vorteile wurde am 09.03. in der Sendung ARD „exclusiv“ ein Beitrag von Michael Höft und Christian Jentzsch ausgestrahlt, der auf Missstände in der Pangasiusindustrie hinweist. Im Folgenden eine kurze Stellungnahme zu den wesentlichen Kritikpunkten.
Generell ist anzumerken, dass Copack ausschließlich mit vietnamesischen Herstellern zusammenarbeitet, die einen hohen Qualitätsstandard für die Aufzucht und die Verarbeitung des Pangasius sicherstellen können. Diese vertraglich vereinbarten Anforderungen prüfen wir durch regelmäßige Kontrollen von externen Dritten, dem akkreditierten Labor der Société Générale de Surveillance Holding (SGS) in Vietnam, sowie durch regelmäßige Audits bei unseren Produktionspartnern durch Mitarbeiter der FRoSTA AG-Qualitätssicherung. Keine der im ARD-Beitrag kritisierten Fischfarmen ist COPACK-Lieferant.
These des Beitrags:
Einleitung von chemisch belasteten Abwässern in den Mekong und unerlaubter Einsatz von Antibiotika
COPACK Stellungnahme:
Alle Farmen unseres Partners in Vietnam sind nach dem AquaGap und Global Gap Standard zertifiziert. Beide Standards beinhalten die hier anzuwendenden, relevanten Nachhaltigkeitsthemen, wie Tiergesundheit, Wassermanagement und Umweltaspekte.
Untersuchungen durch die vietnamesischen Veterinärbehörden vor der Verschiffung u.a. auf verbotene Tierarzneimittel und strenge Kontrollen bei der Einfuhr in die EU durch die Grenz-Veterinäre, stellen zusätzlich zu unseren Eigenkontrollen sicher, dass keine unerlaubten Tierarzneimittel zum Einsatz kommen.
Beim Wareneingang in unseren Werken werden alle Waren im Rahmen unseres auf einer Risikoanalyse basierenden Monitoringplans beprobt und durch akkreditierte externe Labore auf Rückstände analysiert. Zu jeder Warenanlieferung führen wir umfangreiche eigene Prüfungen durch, um uns ein Bild von der angelieferten Qualität zu machen.
These des Beitrags:
Aquakultur auf engstem Raum / Fische werden gemästet
COPACK Stellungnahme:
Ausschließlich Aquakultur in Pond-Systemen, kann ein optimales Wassermanagement durch Kontrolle des Frisch- und Abwassers garantieren. Eine Fütterung der Tiere muss bei dieser Art der Tierhaltung erfolgen, da eine ausreichende Nährstoffaufnahme sonst nicht gewährleistet werden kann. Übermäßiger Einsatz von Futter ist unzweckmäßig, da er zu erhöhten Kosten und zu schlechter Wasserqualität führt. Ebenso unzweckmäßig ist eine überhöhte Besatzdichte in den Ponds, da dies zu einem Anstieg von Krankheiten und einer erhöhten Mortalitätsrate führt.
These des Beitrags:
Einsatz von Wildfang-Fisch für Pangasius Futter
COPACK Stellungnahme:
Das von unserem Lieferanten eingesetzte Fischmehl wird zum überwiegenden Teil aus Trimmabfällen der Fischindustrie gewonnen. Weil Pangasius als Vegetarier nur geringste Zusätze an Fischmehl oder Fischöl benötigt und nach 6 Monaten seine Schlachtreife erreicht, ist der Anteil an eingesetztem Fisch zu erzeugtem Pangasius (Indikator: FFER = Fish Feed Equivalance Ratio) vergleichsweise gering.
These des Beitrags:
Transport bis zu 24h
COPACK Stellungnahme:
Alle Farmen, die Fisch für die von Copack hergestellten Pangasiusprodukte liefern, liegen in - auf dem Wasserweg - leicht erreichbarer Entfernung zum Produktionsstandort. Die Tiere werden in offenen Netzbodenbooten über den Mekong transportiert. Ein länger andauernder Transport wäre für die Filetqualität wenig zweckmäßig.
These des Beitrags:
Anreicherung mit Phosphaten
COPACK Stellungnahme:
Zusätze von Fremdwasser mit Hilfe von wasserbindenden Zusatzstoffen, wie Phosphate oder Natriumcitrat finden nach wie vor in der Fischindustrie ihren Einsatz. Diese chemische Methode, mit Zusatz von Wasser den Produktpreis zu senken, findet häufig Anwendung und ist auch in deutschen Verbrauchermärkten zu finden. Der Einsatz dieser Zusatzstoffe ist innerhalb der EU klar geregelt: es muss eine ausreichende Kenntlichmachung dieser Stoffe auf dem Etikett erfolgen. Copack Pangasius ist generell frei von wasserbindenden Zusatzstoffen.
These des Beitrags:
Einziger Lichtblick: BIO
COPACK Stellungnahme:
Nicht nur die Panagsius Bio Farm arbeitet nach nachhaltigen Gesichtpunkten, auch Farmen die sich nach den bestehenden Standards AquaGAP und Global Gap haben zertifizieren lassen, erfüllen die Kriterien der Nachhaltigkeit.
Der durch den WWF initiierte und über den Aquaculture Dialog ins Leben gerufene ASC (Aquaculture Stewardship Council) wird der neue Benchmark im Bereich der Aquakultur Standards werden. Der ab Mitte diesen Jahres verfügbare Standard definiert wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt, soziale Kriterien etc. und wird damit das Gegenstück zum MSC (Wildfang) für Aquakultur Produkte. Unser Partner in Vietnam wird mit seinen Farmen einer der ersten Betriebe sein, die ASC-zertifizierten Pangasius anbietet.
Bremerhaven, den 10. März 2011















